Feuerwehr130-Jahrfeier
Die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1986


Reihe unten von li. n. re.:
Brandmeister + Gruppenführer Wolfgang Claß,
Oberbrandmeister + Wehrleiter Gustav Becker II,
Brandmeister + stellv. Wehrleiter Hans Jürgen Roll,
Brandmeister Hermann Scholl.
Oben:
Hauptfeuerwehrmann + Fahnenträger Berthold Schmahl.


 

ZUM GELEIT

Unser 130-jähriges Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr

sei unter folgendes Motto gestellt, entsprechend einem

Wunsch unseres langjährigen Wehrführers Gustav Becker II.

 

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit,

ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,

ein bißchen mehr Wahrheit immerdar

und viel mehr Hilfe bei jeder Gefahr!

Ein bißchen mehr "Wir" und weniger "Ich",

ein bißchen mehr Kraft, nicht zimperlich

und viel mehr Blumen während des Lebens,

denn auf den Gräbern sind sie vergebens!

 

 

 

Die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Gau-Heppenheim 1986



Die neu ins Leben gerufene Jugendfeuerwehr.


 

Dies sind in alphabetischer und dienstgradmäßiger Reihenfolge:

 

Oberbrandmeister:

Becker, Gustav II / Wehrleiter

 

Brandmeister:

Roll, Hans Jürgen / stellv. Wehrleiter

Claß, Wolfgang / Gruppenführer

Scholl, Hermann

 

Hauptfeuerwehrmann:

Becker. Dieter / Zeug- und Gerätewart

Becker, Manfred

Becker, Rudi

Becker, Willi

Christmann, Alfred

Edling, Wolfgang

Koch, Claus

Müller, Hubert

Schmahl, Berthold

Scholl, Helmut

Scholl, Karl Fritz

Wilhelm, Hans

 

Oberfeuerwehrmann:

Beck, Günter

Becker, Fred

Becker, Harald

Becker, Ralf

Becker, Rolf Konrad

Daum, Werner

Krieger, Klaus

Metzler, Reinhard

Müller, Ralf

Protin, Udo

Steingaß, Ulrich

Wettstädt, Martin

 

Feuerwehrmann:

Becker, Rainer

Bernhardt, Markus

Klotzki, Michael

Müller, Dirk

Schneider, Andreas

Steingaß, Uwe

 

Feuerwehrmann-Anwärter:

Becker, Gernot

Becker, Torsten

Balz, Jörg

Müller, Kai

Schäfer, Oliver

Scholl, Harald

 

Dank der außerordentlich guten Beteiligung der Jugend liegt das Durchschnittsalter der gesamten

Wehr bei 33,5 Jahren.

Die Dienstgrade Oberfeuerwehrmann, Feuerwehrmann und Feuerwehrmann-Anwärter, welche die

eigentlich aktiven Mannschaften stellen, haben gar ein Durchschnittsalter von nur 23,5 Jahren!

Dies ist ein Zeichen, dass wir um den Fortbestand unserer Freiwilligen Feuerwehr keine Sorge zu

haben brauchen.

 

 

Grußworte des Wehrführers der Freiwilligen Feuerwehr Gau-Heppenheim zur 130-Jahrfeier am 30.+31. August 1986

 

Liebe Gäste und Freunde der Freiwilligen Feuerwehr!

Euch allen sage ich ein herzliches Willkommen zum 130-jährigen Jubiläum.

Ein Dankeschön gilt meinen Kameraden der hiesigen Wehr, der neu ins Leben gerufenen

Jufendfeuerwehr, sowie deren Frauen und Freundinnen für ihr entgegengebrachtes Verständnis.

 

Es war nicht immer leicht, eine schlagkräftige Wehr zu führen.

In diesem Zusammenhang liegt es mir besonders am Herzen, dem verehrten Kameraden

Ludwig Sandmann aus Schornsheim zu danken, der nicht nur über zwei Jahrzehnte unser

Kreisfeuerwehr-Inspekteur war, sondern vor allem beim Generationswechsel in den 60er Jahren

mit Rat und Tat zur Seite stand. Ebenso herzlichen Dank der Orts- und Verbandsgemeinde-

Verwaltung, deren Bürgermeister und Beigeordnete immer bemüht sind, unsere Wehr auf dem

neuesten Stand zu halten.

 

Was nützt aber eine gute Ausrüstung ohne gute Kameradschaft!

Die Kameradschaft stärkt die Dienstbereitschaft und Einsatzfreudigkeit. In der Kameradschft

wachsen Liebe, Treue und Pflichterfüllung zu einander, zum Mitmenschen, zur Gemeinschaft,

zur Heimat.

 

Die Geschichte der Feuerwehr in dieser Festschrift ist nicht nur ein Zeugnis vollbrachter Leistungen,

sondern ein Stück Heimatgeschichte.

Möge die Feier des 130-jährigen Bestehens der Erinnerung dienen und helfen, das Ansehen der

Wehr zu festigen, der Jugend Ruf und Mahnung zu sein, die Fackel der Nächstenliebe aus den

Händen der älteren Kameraden entgegen zu nehmen und weiter zu tragen in eine der Allgemeinheit

dienenden Gegenwart und Zukunft.

 

In 5 Generationen hat sich die Freiwillige Feuerwehr Gau-Heppenheim lebendig und einsazbereit

gehalten. Den Bestand der Wehr regeln Gesetz und Vorschrift, aber nur in der wachsenden Tradition

des freiwilligen Dienens liegt der eigentliche Sinn unserer Organisation.

 

Gau-Heppenheim, im August 1986

 

GUSTAV BECKER

Oberbrandmeister

 

 

 

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